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Herzlich Willkommen auf der Seite der Bürgerinitiative gegen die Mobilfunkanlage im Wohngebiet

Mobilfunkmast Lindenholzhausen

Am 15.09.2009 wurde eine Mobilfunkanlage der Firma O2 auf dem Gebäude Frankfurter Str. 1A, in Limburg-Lindenholzhausen errichtet, in einem Gebiet, das überwiegend dem Wohnen dient, ohne die direkt betroffenen Anwohner und Bürger von Lindenholzhausen zu informieren.

Das hätte eigentlich nicht passieren sollen. Denn aus dem Bericht 09/0340 des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung vom 05.08.2009 geht hervor, dass die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat bereits am 17.06.2002 beauftragt hat, im Rahmen seiner Möglichkeiten „darauf hinzuwirken, dass keine neuen Mobilfunkanlagen in Wohngebieten, in der Nähe von Kindergärten und Schulen entstehen.

Mobilfunkmast Lindenholzhausen

Die Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, dass die Mobilfunkanalage auf dem Gebäude Frankfurter Str. 1A, in Limburg-Lindenholzhausen an einen Standort außerhalb des Wohngebietes versetzt wird.  Was bisher geschehen ist lesen Sie [hier].

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Aktuelles

27.05.2010

Übergabe der Unterschriften an den Bürgermeister Richard

Mit folgendem Schreiben habe wir am Donnerstag, den 27.5.2010 die Unterschriften an den BM übergeben:

______________________________________________________________________________________________________

Abbau des O2-UMTS Funkmasts in der Frankfurter Str. 1 A, 65551 Lindenholzhausen
Übergabe von Unterschriften



Sehr geehrter Herr Bürgermeister Martin Richard,

hiermit übergeben wir Ihnen 380 Unterschriften von besorgten Bürgern, die fordern, dass der O2-UMTS-Mobilfunkmast in der Frankfurter Straße 1 A, 65551 Limburg-Lindenholzhausen, abgebaut wird.

Die Unterschriften wurden von der Bürgerinitiative gegen die Mobilfunkanlage im Wohngebiet Limburg-Lindenholzhausen, Frankfurter Straße 1 A, gesammelt. Insgesamt haben sich rund 380 Bürger mit der Bürgeriniti-ative und ihrem Anliegen solidarisch erklärt. Wir bedauern sehr, dass durch Verwaltungshandeln der Stadtverwal-tung im Vorfeld mit O2 nicht erreicht werden konnte, dass die Anlage nicht - wie von den Stadtverordneten in ih-rem Beschluss vom 17.6.2002 bereits festgelegt - außerhalb von Wohngebieten errichtet wurde.

Leider sind auch die Gespräche, die gemeinsam mit der Stadtverwaltung, der Bürgerinitiative und O2 geführt wor-den sind, zu keinem für alle Parteien einvernehmlichen Ergebnis gekommen. Ein Alternativstandort konnte im Nachhinein von O2 nicht festgelegt werden.

Ein weiteres Schreiben mit einer Fotokopie der Unterschriften werden wir auch an die O2-Verwaltung in München senden.

Mit freundlichen Grüßen

Alfred Rompel         Marion Zacherl 

______________________________________________________________________________________________________ 

Bürgermeister Richard hat sich wenig verständlich für unser Anliegen gezeigt, und betont, dass die Angelegenheit nicht in sein Ressort fiele. Für das Bauamt sei die 1. Stadträtin Täpper verantwortlich! (eine Tatsache, die der Bürgermeister häufig dann vergisst, wenn er sich pressewirksam beim 1. Spatenstich aller erdenklichen Bauvorhaben der Stadt Limburg ablichten lässt.)

Auch rechtlich habe er keine Handhabe. Es stellt sich dem BM also die Frage, was er nun mit den Unterschriften tun soll? Hier ist die Aussage der BI klar: in Zukunft soll die Stadtverwaltung im Interesse der Bürger handeln und Standorte von Mobilfunkanlagen in Gebieten wo Menschen wohnen, verhindern.  Das ist im Artikel der Lahnpost gut zum Ausdruck gebracht worden.

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Was bisher geschehen ist

Logbuch

  09.05.2010

Übergabe der Unterschriften am 27.05.2010 geplant.

Zur nächsten Bürgermeistersprechstunde am 27.05,2010 sollen die über 300 Unterschriften, der solidarischen Bürger von Lindenholzhausen an den Bürgermeister übergeben werden. Wir haben Bürgermeister Richard schriftlich am 28,4,2010 um einen Termin gebeten.

 
 

07.01.2010

 

Akteneinsicht: Keine [Dokumentation von] Maßnahmen zur Verhinderung der Mobilfunkanlage am Standort "Straube". Keine Prüfung alternativer Standorte durch O2!

Der Stadtverordnete Oliver Hallmann hat im Interesse der Bürgerinitiative Akteneinsicht zum Vorgang der Errichtung der Mobilfunkanlage genommen. Außerdem hat er eine Kopie der Antwort von O2 auf die geforderte  „ergebnisoffenen Prüfung alternativer Standorte außerhalb des Wohngebiets“ erhalten und ein Gespräch mit der 1. Stadträtin Frau Täpper geführt.

Es ist den Akten nicht zu entnehmen, was die Stadtverwaltung getan hat, um die Errichtung der Mobilfunkanlage auf dem Standort „Straube“ zu verhindern. Diese Frage wird Frau Täpper mit der damals Verantwortlichen Frau Bader mündlich nachgehen. Von der seit dem 17.11.2009 vorliegende E-Mail von O2 an Frau Lehmkuhl, Bauamt, wird klar, dass sich O2 nicht bemüht hat, alternative Standorte zu finden. Die 1. Stadträten hat sich angeboten ein weiteres Gespräch mit O2 zu initiieren, um zu hinterfragen warum, außer dem Standort „Windrad“ keine weiteren Standorte untersucht worden sind.

 
27.12.09

Artikel in der Lahnpost vom 27.12.2009 mit dem Titel:
Täpper: „Es gibt keine Alternative für die neue Mobilfunkanlage“
Schlechte Nachrichten für Bürgerinitiative Lindenholzhausen / Kein anderer Standort


Unser Kommentar zum Artikel der Lahn-Post:
Von welchen Alternativen spricht Frau Täpper? Die Aussage im Titel der 1. Stadträtin Frau Täpper ist ohne die Benennung der konkret geprüften alternativen Standorte nicht haltbar! Auch die Aussagen zum Thema Datenschutz und Einbindung der Öffentlichkeit sind wie hier geschildert nicht richtig.

Zum Thema alternative Standorte: Die Bürgerinitiative hat nach wie vor keine Information von der Stadtverwaltung erhalten, welche alternativen Standorte zur Frankfurter Str 1A  von O2 geprüft worden sind. Auf welcher Basis kann Frau Täpper sagen, es gäbe keine Alternative?

Zum Thema Datenschutz: Es ist nicht richtig, dass Zitat:„…dem Magistrat … aus datenschutzrechtlichen Gründen … nicht gestattet [sei], der Bevölkerung den Wunsch nach frühzeitiger Beteiligung sowie Offenlegung oder öffentlicher Diskussion der Daten zu erfüllen.“

Frau Täpper widersprach genau dieser Aussage, die der Ortsvorsteher, Herr Zeidler in einem Treffen mit der Stadtverwaltung und  der Bürgerinitiative angebracht hatte! Sinngemäß sagte sie: „…der Datenschutz bezieht sich lediglich auf die genaue Adresse der zu errichteten Anlage und diene dem Schutz des Eigentümers. Die Information über den Bauantrag des Mobilfunkbetreibers hätte dem Magistrat und den  Stadtverordneten rechtzeitig vorgelegen und es wäre deren Aufgabe gewesen die Bürger zu informieren.“

Zum Thema frühzeitige Beteiligung und öffentliche Diskussion:
Die öffentliche Diskussion ist von Seiten der Mobilfunkbetreiber ausdrücklich erwünscht, um potentielle Konflikte im Vorfeld auszuräumen. O2 hat die BI in einem Treffen mit der Stadtverwaltung informiert, dass auf die Standortanfrage „Frankfurter Str 1A in Lindenholzhausen“ keine Bedenken durch die Stadt Limburg geäußert wurden und keine alternative Standorte vorgeschlagen wurden.“ Dies entspricht nicht dem Auftrag der Stadtverordnetenversammlung vom 17.6.2002.

Fazit:

Die Aussage es „Es gibt keine Alternative für die neue Mobilfunkanlage“ darf so nicht stehen bleiben! Die Ergebnisse der von uns nachträglich geforderten und von O2 zugesagten ergebnisoffenen Prüfung alternativer Standorte außerhalb von Wohngebieten liegt uns nicht vor.

Ohne die Benennung der konkret geprüften alternativen Standorte ist die Aussage von Frau Täpper nicht haltbar!

Lesen Sie den Artikel der Lahnpost vom 27.12.09
23.12.09

Offener Brief an den Eigentümer des Gebäude Frankfurter Str. 1A

Sehr geehrter Herr S,

leider konnten wir Sie nicht direkt antreffen, um uns mit Ihnen zu unterhalten. Deshalb schreiben wir, Ihre Nachbarn, Ihnen diesen offenen Brief, den wir auch auf unserer Homepage http://www.funkmast.lindenholzhausen/ veröffentlichen werden.

Wir haben uns zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Unser Ziel ist die Entfernung des, auf Ihrem Haus errichteten Mobilfunkmastes, aus unserem Wohngebiet.

Von dem Mobilfunkmast gehen Gefahren für unsere Gesundheit aus..... hier gehts weiter.

[Hier] finden Sie einen Beitrag über die direkte Gefahr von Funkanlagen auf Wohnhäusen für die Bewohner und Nachbarn.
18.12.09 Die Plakate sind weg! 

Am Mittwochabend, den 16.12.09 in unserer Sitzung haben wir erfahren, dass sämtliche Poster auf der B8 abgerissen worden sind. Wir konnten nur spekulieren, wer vielleicht ein Interesse daran haben könnte.....

Am nächsten Morgen, am Donnerstag hat sich das Rätsel schon aufgelöst: Der Bürgerinitiative wurde berichtet, dass "Der Hauseigentümer der Frankfurter Str 1A, die Plakate" entfernt habe. Es bestünde kein Bedarf mehr." meinte der Eigentümer.

Na ja, da sind wir anderer Meinung. Wir haben inzwischen neu plakatiert, Und wir werden ein offenes Wort mit dem Eigentümer reden... Zugegeben, es ist uns bislang nicht gelungen, den Eigentümer auch nur am Telefon zu sprechen....  So wird das "offene Wort" wahrscheinlich ein "offener Brief" werden (müssen). 

 
16.12.09

Gute Nachricht! Über 380 Unterschriften solidarischer Lindenholzhäuser liegen vor! Weitere Unterschriftenlisten sind im Umlauf.

Der Stadtverordnete Oliver Hallmann berichtet aus der Stadtverordneten Versammelung zur Frage:

Was hat die Stadt getan, um dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Folge zu leisten "...darauf hinzuwirken, dass im Rahmen seiner Möglichkeiten keine neuen Mobilfunkanlagen in Wohngebieten, in der Nähe von Kindergärten und Schulen entstehen...."

Die Antwort, die der Stadtverordnete Oliver Hallmann während der Stadtverordnetenversammlung am 14.12. sowohl mündlich als auch schriftlich bekam, war wenig konkret und entspricht nicht der Information, welche die BI während ihres Treffens mit Vertretern der Stadtverwaltung und O2 am am 1.10.09 erfahren hat.

Um den genauen Ablauf des Verfahrens und die Zustimmung zur Erichtung  des Funkmastes innerhalb der Stadtverwaltung besser feststellen zu können, hat die BI Oliver Hallmann gebeten,im Interesse der Bürger von Lindenholzhausen um Akteneinsicht zu diesem Vorfall zu bitten.

Unterstützen Sie uns! Unterschreiben Sie!  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13.12.09

O2 Antwort zum Thema alternative Standorte völlig unbefriedigend.  

Frau Lehmkuhl vom Bauamt der Stadt Limburg gibt der Bürgerinitiative (BI) die Stellungnahme von Herrn Rudolph der Firma O2 zur Kenntnis. In diesem Schreiben wird die Stellungnahme von O2 nur zitiert (eine Kopie des Originalschreibens wurder der BI nicht zur Verfügung gestellt).

Zur Erinnerung: die Stadt Limburg und die BI hatten die Firma O2 am 4.11.09 gebeten, ergebnisoffen alternative Standorten außerhalb von Wohngebieten für die Funkanlage in der Frankfurter Str 1A zu prüfen. Die zitierte Stellungnahme von O2 gibt jedoch nur das wieder, was wir bereits im Gespräch am 4.11.09 erfahren haben. Es fehlt jede Angabe darüber, welche alternativen Standorte, außerhalb des Wohngebietes geprüft worden sind, sowie die entprechenden Ergebnisse.

Statt dessen gibt O2 vor, von der "völligen Unbedenklichkeit" der Anlage überzeugt zu sein, und den Betrieb nach der Fertigstellung der Anlage aufnehmen zu wollen. Und das trotz der Sorgen der Bürger in Lindenholzhausen.....

Offen bleiben weiterhin folgende Fragen:

  1. Wie wichtig sind unser Anliegen O2 tatsächlich? 
  2. Warum hat O2 so lange gebraucht, uns eine Antwort auf unsere Fragen vom 4.11.09 zu geben?
  3. Warum hat O2 sich im Gespräch am 4.11.09 geweigert uns die "Unbedenklichkeit der Strahlung" schriftlich zu geben?
 
10.12.09

Die Bürgerinitiative in Hadamar nimmt Kontakt auf. Wir diskutieren Synergien und beschließen uns gegenseitig zu unterstützen.

Die Bürgerinitiative Flomborn nimmt Kontakt auf. Wir bieten Unterstützung an.

 
02.12.09

Noch immer liegt die, für den 25.11.09 zugesagte Antwort, von O2 nicht vor.

 
25.11.09

Interessierte der gut besuchten Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 25.11.2009 um 19:30 Uhr im Gemeinschaftshaus Lindenholzhausen, haben von   Pfarrer Mathias Engelbrecht, Umweltbeauftragter des Dekanates Alzey,  erfahren welche Auswirkungen niederfrequent gepluste Hochfrequenzstrahlung auf die Gesundheit haben. Mit umfangreichem Material belegte er u.a., dass der Zellstoffwechsel negativ betroffen ist, sich das Blutbild ändert  und das Risiko an einer Krebserkrankung zu erkranken wächst. Geladen waren auch Herr Möller vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sowie Frau Dr. Witten von Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, die beide einen kurzen Vortrag vorbereitet hatten. Frau Dr Möller bestätigte, dass es derzeit keine Langzeituntersuchungen gibt, die eindeutige Schlussfolgerung auf die  gesundheitlichen Auswirkungen der Strahlung zulässt. Passend zu diesem Eingeständnis ist die Aussage des von Pfarrer Engelbrecht zitierten Frankfurter Biophysiker Prof. Werner Mäntele. "Derzeit haben wir 40 Millionen Versuchskaninchen in Deutschland".

Angesichts der Tatsachen ist es sicher ratsam unser Haltung bezüglich der Nutzung mobiler Technologie neu zu bewerten und unser Verhalten entprechend zu ändern. Informieren Sie sich und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Helfen Sie mit, die permanente Strahlung, mit den ungewissen gesundheitlichen Folgen, zu reduzieren.

Kommen Sie zum Treffen der Bügerinitiative. Die Termine finden Sie Terminkalender auf dieser Seite.

13.11.09
Wir erwarten die Rückmeldung von O2 auf den Auftrag der Stadtverwaltung vom 04.11.09 alternative Standorte außerhalb von Wohngebieten ergebnisoffen zu überprüfen.
 
04.11.09 Termin mit dem Betreiber O2 der Mobilfunkanlage, Frau 1. Stadträtin Babette Täpper, Frau Angelika Lehmkuhl von der  Bauaufsichtsbehörde, Thomas Binder, der Amtsleiter Rechtsamt sowie:
  • Franz Zeidler - Ortvorsteher Lindenholzhausen
  • Heike Bartsch,
  • Marlis & Willi Mais
  • Alfred Rompel
  • Marion Zacherl    
 
01.10.09
Termin mit der Bauaufsichtsbehörde, Werner-Senger-Straße 10, statt. Eingeladen hatte Frau Angelika Lehmkuhl. Anwesend waren:
  • A Lehmkuhl - Bauaufstichtsabteilung
  • Thomas Binder - Amtsleiter Rechtsamt
  • Babette Täpper - 1. Stadträtin
  • Franz Zeidler - Ortvorsteher Lindenholzhausen
  • Marlis & Willi Mais
  • Alfred Rompel
  • Marion Zacherl
Es wurde (dank Frau Täpper) vereinbart, dass die Stadt Limburg den Betreiber O2 zu einem Gespräch einlädt, um die Diskussion über einen alternativen Standortes nachzuholen. Teilnehmer sollten der heute anwesende Kreis & O2 sein. Der Termin sollte zwischen dem 13. und 30. Oktober stattfinden.
Um offen und unvorbelastet in den O2 Termin zu gehen wurde beschlossen, das Ergebnis des Termins abzuwarten und ergebnisabhängig mobil machende Aktionen, wie Plakatierung, die Verteilung von Flyern, die Sammlung von Unterschriften, erst nach dem Termin zu organisieren.
 
28.09.09
Die Stadtverwaltung, lädt Widerspruchführer zu einem Gespräch am 01.10.09 ein. Frau erste Stadträtin Babette Täpper bietet an O2 zu einem Gespräch mit der Stadtverwaltung.  
 

Einige Bürger verfassen Widerspruchschreiben an den Bürgermeister der Stadt Limburg Richard und die erste Stadträtin Babette Täpper.
Bürgermeister Richard weist in einem kurzen Antwortschreiben darauf hin, dass die Mobilfunkanlage in der Verantwortung der ersten Stadträtin Babette Täpper liegt. 

Wenn Sie an die erste Stadträtin Babette Täpper schreiben möchten finden Sie hier einige Briefvorlagen.
  Betroffene Bürger treffen sich im Dorfgemeinschafthaus und beschließen sich für eine Versetzung des Funkmastes  einzusetzen.
Der Pfarrer Mathias Engelbrecht, der Umweltbeauftragter des Dekanates Alzey wurde gewonnen eine Informationsveranstaltung am 14.10.09 zum Thema: Macht Mobilfunk krank zu präsentieren.
Wenn Sie gerne mitarbeiten möchten, kontaktieren Sie die einen der Ansprechpartner der Bürgerinitiative.- Ansprechpartner
15.09.09 Kirmes. Während viele Bürger Kirmes feiern errichtet O2 die Mobilfunkanlage auf dem  Gebäude Frankfurter Str. 1A, in Limburg-Lindenholzhausen, dem ehemaligen Hotel Straube. 
 

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Was können Sie tun?

Schreiben Sie an die Stadtverwaltung.
[Hier] finden Sie eine Briefvorlage

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Briefvorlagen

Betreff: Antrag auf Entfernung des UTMS Funkmast Frankfurter Str. 1a, in 65551 Limburg.

Sehr geehrte Frau Täpper,
 am 15.09.2009 wurde eine Mobilfunkanlage der Firma O2 auf dem Gebäude Frankfurter Str. 1A, in Limburg-Lindenholzhausen errichtet, in einem Gebiet, das überwiegend dem Wohnen dient, ohne die direkt betroffenen Anwohner und Bürger von Lindenholzhausen zu informieren. Ich bin sehr besorgt über die negative Auswirkung des Funkmastes. Die 1996 festgelegten bundesdeutschen Grenzwerte der ICNIRP für elektromagnetische Strahlung berücksichtigen lediglich die thermischen Wirkungen und werden international kritisiert. Sie liegen um ein Vielfaches höher als beispielsweise in Russland, China, der Schweiz oder Italien. Die sogenannten Vorsorgewerte unterscheiden sich in ihrer Empfehlung erheblich von den in Deutschland geltenden ICNIRP Werten. Es gibt gegenwärtig keine eindeutige Grundlage, welche die „Unbedenklichkeit“ der Strahlung testiert. Auch der Betreiber O2  ist nicht bereit die Unbedenklichkeit der Mobilfunkanlage zu testieren. Unverständlich ist mir, warum eine solche Anlage inmitten eines Wohngebiets errichtet worden ist, wo doch die Stadtverordnetenversammlung am 17.06.2002 den Magistrat beauftragt hat, im Rahmen seiner Möglichkeiten „…darauf hinzuwirken, dass keine neuen Mobilfunkanlagen in Wohngebieten, in der Nähe von Kindergärten und Schulen entstehen“. Ich bin / Wir sind besorgt  einer potentiell schädlichen Dauerbestrahlung ausgesetzt zu werden. Deshalb bitte ich Sie die Verlegung dieses Mobilfunkmastes außerhalb des Wohngebietes zu bewirken.
Mit freundlichen Grüßen
Vorname, Nachname

[Hier] im Downloadbereich der Bürgerinitiative 'Funkmast' finden Sie eine entsprechende WORD®-Vorlage. 

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Korrespondenz  

Offener Brief an den Eigentümer des Gebäudes Frankfurter Str. 1A

Sehr geehrter Herr S,

leider konnten wir Sie nicht direkt antreffen, um uns mit Ihnen zu unterhalten. Deshalb schreiben wir, Ihre Nachbarn, Ihnen diesen offenen Brief, den wir auch auf unserer Homepage http://www.funkmast.lindenholzhausen/ veröffentlichen werden.

Wir haben uns zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Unser Ziel ist die Entfernung des, auf Ihrem Haus errichteten Mobilfunkmastes, aus unserem Wohngebiet.Von dem Mobilfunkmast gehen Gefahren für unsere Gesundheit aus. Nach wissenschaftlichen Erkennt-nissen können die Strahlen, die von solchen Anlagen ausgehen, im größeren Umkreis die Gesundheit von Mensch und Tier erheblich gefährden. Es gibt viele Beispiele für Erkrankungen die in der Nähe solcher Mobilfunkmasten aufgetreten sind. Besonders gefährdet sind die Kinder.
Ein Mobilfunkmast verursacht auch eine Wertminderung der Hauspreise. Wir wissen, dass die Immobi-lienpreise im Umkreis von Mobilfunkanlagen sinken und auch die Mieteinnahmen negativ beeinflusst wer-den. Haben Sie bedacht, dass Ihre Mieter aus Sorge um ihre Gesundheit und die Gesundheit ihrer Kinder ausziehen könnten? Oder, dass sie die Miete kürzen könnten. Ihre Mieter wären nicht die ersten, die das täten – denn wer möchte schon in der Nähe oder unter einer solchen Antenne leben?

In einem direkten Gespräch mit der Stadtverwaltung und O2 haben Vertreter der Bürgerinitiative O2 die Frage gestellt, ob O2 die „Unbedenklichkeit der Strahlung schriftlich testieren würde“. Die Antwort war „nein“. Daraus mag jeder seine eigenen Rückschlüsse ziehen. Versicherungsgesellschaften sind jedenfalls nicht bereit das Risiko für Schäden zu tragen, die durch elektromagnetische Felder auftreten könnten und lehnen es deshalb ab, Mobilfunkbetreiber diesbezüglich zu versichern. Als Grundstückseigentümer können Sie jedoch für Schäden, die von Ihrem Grundstück ausgehen, haftbar gemacht werden.

Ist es das wirklich wert? Bitte kontaktieren Sie O2 und lassen Sie den Mast von Ihrem Haus entfernen. Setzen Sie sich mit uns für die Gesundheit der Nachbarn, der Mieter und der Kinder, die in Ihrem Haus und in der Umgebung leben, ein. Sie alle haben ein Anrecht auf Wohlergehen und Gesundheit.
Mit freundlichen Grüßen
 
Alfred Rompel   Marion Zacherl 

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Relevante Links

Nachfolgend einige Links für Ihre Hintergrundinformation:
  
[Hier] kommen Sie zum Beitrag "Vernetzt und Verstrahlt" aus der WDR Sendung "Bericht aus Brüssel"vom 28.10.2009 zur mobilen Telefonie und der Dauerbestrahlung von Funkmasten.    

[Hier] finden Sie eine anschaulich präsentierte Seite, die kompetent und sachlich auf die gesundheitlichen Auswirkungen aufmerksam macht mit jeder Menge aktueller Hintergrundinformation!

[Hier] finden Sie ein umfangreiches Protokoll des Fachgesprächs zum Thema "Gesundheitliche Auswirkungen der elektromagnetischen Felder des Mobilfunks Befundberichte" im Bundesamt für Strahlenschutz, Neuherberg, 02.08.2006 mit der Stellungnamen von Medizinern und einer großen Anzahl von mit Fallbeispielen.

[Hier] nehmen Referenten Stellung zu der Mitte Juni 2008 in Berlin vom Bundesumweltminister gegebenen "Entwarnung" bezüglich der Gefährdung durch Mobilfunkstrahlung. 
 
[Hier] kommen Sie zum Informationszentrum gegen Mobilfunk zum Nachschlagen, bzw.Einsehen von Fakten und Argumenten, Gerichtsurteile etc. (nicht immer ganz aktuell).    

[Hier] finden Sie ein Dokument von einer Seite aus der Schweiz. über  kritische Fragen und Fakten zum Thema Mobilfunk.

[Hier] finden Sie eine Bericht über die direkte Gefahr, die von Sendern auf die direkten Anwohner ausgeht.

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Ansprechpartner

Wir sind eine Gruppe Anwohner die sich für die Umsetzung der Funkanlage auf ein Gebiet außerhalb des Wohngebiets einsetzen. Wir sind nicht grundsätzliche gegen Mobilfunk. Wir alle nutzten, mehr oder weniger, die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation. Wichtig dabei ist uns, dass jeder das Ausmaß für sich selbst entscheiden kann. Ob er nun sein Handy direkt ans Ohr hält oder Kopfhörer bevorzugt.  Ob er zu Hause über Funk telefoniert, ob W-LAN einsetzt oder lieber sich lieber per Kabel verbindet, ob er die Microwelle oder den Ofen benutzt.
Jeder sollte das Ausmaß seiner „Bestrahlung“ selbst bestimmen.
Ein Funkmast im Wohngebiet bedeutet, dass die Anwohner nicht mehr selbst bestimmen können, sondern einer Dauerbestrahlung ausgesetzt sind.  Ob diese Strahlung langfristig für die Gesundheit ungefährlich ist, ist umstritten. Die Sprecher von O2 wollten hierzu keine  Aussage machen.

Ansprechpartner und verantwortlich für diese Seite:

Name
Straße
Telefon
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.             Albanusstr. 43  
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.     Zum Sauerbron 4D               
 
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Frankfurter Str 2D 06431 73492
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Frankfurter Str 1B 06431 72945
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Albanusstr. 34 06431 74936
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Frankfurter Str 2E 06431 568430 od. 0170 3331334

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Täpper:."Es gibt keine Alternative für die neue Mobilfunkanlage
Lahnpost vom 27.12.2009

(Hinweis: Verwendung der Artikel der Lahn Post mit freundlicher Genehmigung der Lahn Post http://www.limburg-limburg.de/)

flu-LIMBURG. Schlechte Karten hat offenbar die Bürgerinitiative, die sich im Limburger Stadtteil Lindenholzhausen gegen die Mobilfunkanlage wehrt, die Mitte September auf dem Gebäude des ehemaligen Hotels "Straube" am Ortseingang aus Richtung Niederbrechen montiert wurde.
Nach einem gemeinsamen Gespräch im Rathaus mit der Ersten Stadträtin Babette Täpper und einem Vertreter des Betreibers 02 waren die Bürger davon ausgegangen, dass 02 ein Einsehen hätte und Alternativstandorte außerhalb von Wohngebieten überprüfen werde. Auf Anfrage des Stadtverordneten Oliver Hallmann (CDU), teilte die Erste Stadträtin in der letzten Sitzung des Stadtparlaments mit, das Stadtbauamt habe seinerzeit mit dem Mobilfunkbetreiber 02 in Kontakt gestanden. Ein anderer Standort als in dem Mischgebiet sei nicht gefunden worden sei bzw. erfülle nicht die erforderlichen Voraussetzungen. Die in der Diskussion stehende Anlage erfordere keine Baugenehmigung. Überdies werde das Mobilfunkkataster kontinuierlich fortgeschrieben und die Stadtverordnetenversammlung über den aktuellen Stand informiert. Die sei zuletzt in der Sitzung am 14. September geschehen. Aus diesem Bericht geht hervor, dass Mitte Juli 2009 in Limburg einschließlich der Stadtteile 30 Mobilfunk Sendeanlagen standen. In dem Bericht war bereits von jeweils einem geplanten neuen Standort in Lindenholzhausen und Dietkirchen die Rede.
Bereits zwei Monate später wurde die umstrittene Anlage in Lindenholzhausen installiert. Dem Magistrat seien die Pläne mit den Daten bekannt. Es sei ihm aus datenschutzrechtlichen Gründen aber nicht gestattet, der Bevölkerung den Wunsch nach frühzeitiger Beteiligung sowie Offenlegung oder öffentlicher Diskussion der Daten zu erfüllen.
Die meisten, nämlich 16 Sendeanlagen, befinden sich derzeit in der Kernstadt Limburg. Deren fünf stehen in Offheim, jetzt drei in Lindenholzhausen, jeweils zwei in Dietkirchen und Linter sowie jeweils eine Anlage in Ahlbach, Eschhofen und Staffel.

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Mobilfunk bewegt die Bürger
Infoveranstaltung in Lindenholzhausen

NNP vom 27.11.2009

(Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.)

Von Anken Bohnhorst-Vollmer

«Macht Mobilfunk krank?» Dieser Frage ging Pfarrer Mathias Engelbrecht, Umweltbeauftragter des Dekanats Alzey, im Bürgerhaus Lindenholzhausen nach und stieß damit eine heftige Diskussion an.

Limburg-Lindenholzhausen.
Lässt sich eine Belastung durch elektromagnetische Strahlen nachweisen? Pfarrer Mathias Engelbrecht aus dem Dekanat Alzey demonstrierte auf einer Bürgerversammlung in Lindenholzhausen mit einem Mikrowellenmessgerät, dass die Elektrosmog-Situation im Versammlungsraum schon jetzt eine mittlere Belastung zeige. Damit war nicht die aufgeheizte Stimmung unter den rund 100 Interessierten gemeint, die der Einladung der Bürgerinitiative gegen den Mobilfunkmast gefolgt waren. Die Bürgerinitative kämpft gegen die geplante Inbetriebnahme des Mobilfunkmasts von Netzbetreiber O2 auf dem ehemaligen Hotel Straube.

Gesundheitliche Beeinträchtigungen?

«Jeder Mensch ist ein elektromagnetischer Empfänger», führte Engelbrecht aus, «jede Zahnplombe wird schon heute von Signalen erreicht», weil Handynetze so konzipiert sind, dass eben nicht nur im Freien Daten übermittelt werden können, sondern auch in dickwandigen Kellerräumen.
Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind Engelbrecht zufolge nicht von der Hand zu weisen. Erfahrungsmedizin und Forschungsergebnisse weisen seiner Darstellung nach darauf hin, dass niederfrequent-gepulste Hochfrequenzen, wie sie von Mobilfunksendeanlagen, Handys, drahtlosen Internet-Systemen und dem DECT-Standard entsprechenden Schnurlostelefonen ausgehen, verschiedene Krankheiten begünstigen oder sogar auslösen könnten. Dazu zählten Schlafstörungen, Depressionen, Veränderungen des Blutbilds und des Erbguts ebenso wie ein erhöhtes Krebs- und Tumorrisiko. Und weil «rund 60 Prozent aller Handygespräche von Kindern und Jugendlichen geführt werden», wie Engelbrecht erläuterte, seien die Spätfolgen fatal.
Da dieses Gefahrenpotenzial aber noch nicht durch Langzeituntersuchungen bestätigt wurde, weigere sich die Bundesregierung, die möglichen Auswirkungen anzuerkennen und «macht uns alle zu Versuchskaninchen», klagte Mathias Engelbrecht an. Zwar werden die Belastungs-Grenzwerte von der Internationalen Strahlenschutzkommission ICNIRP empfohlen, doch sei ICNIRP ein von der Industrie finanzierter «Altherrenclub».
Dem widersprach Gunther Möller vom Hessischen Umweltministerium entschieden und verwies auf die neutrale Ausrichtung dieser Kommission, die in enger Kooperation mit der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie mit den zuständigen EU-Gremien und auf Bundesebene mit dem Bundesministerium für Umwelt arbeitet. Möllers Protest, das INCIRP hier als käufliche Instanz zu deklassieren, sei völlig verfehlt, wurde mit heftigen Pfui-Rufen aus den Reihen der Bürgerversammlung quittiert. «Wenn wöchentlich 168 Stunden Dauerbestrahlung nicht gesundheitsschädlich sind», rief eine anfgebrachte Zuhörerin, «dann sagen Sie uns das».
Tatsächlich sei bis heute nicht nachweisbar, dass elektromagnetische Quellen Krebs erzeugen, konstatierte Dr. Jutta Witten vom Gesundheitsministerium. «Um mögliche Auffälligkeiten fundiert interpretieren zu können, ist weiterer Forschungsbedarf nötig.» Die statistische Lage reiche im Augenblick nicht aus, um eine Kausalität herzustellen, so Jutta Witten. Dennoch sei es ratsam, insbesondere Kinder und Jugendliche für einen besonnenen Umgang mit dem Handy zu sensibilisieren.
«Von Ihnen habe ich gar nichts anderes erwartet», empörte sich da ein Teilnehmer der Versammlung. «Sie kommen von der Regierung, und die hat das zusammen mit denen in Limburg versaubeutelt.» Kalt übergangen habe man die Anwohner, und weder Ortsbeirat noch Mandatsträger kümmerten sich jetzt um eine Verpflanzung des Mobilfunkmasts. Das stimme überhaupt nicht, warf Ortsvorsteher Franz-Josef Zeidler (CDU) ein, was ja schon daran zu erkennen sei, dass er an der Bürgerversammlung teilnehme und deren Anliegen auch unterstütze.

Friedlicher Boykott

Ob eine Versetzung des Masts realistisch ist, blieb an diesem Abend ungeklärt, zumal sich daran auch die Stadt finanziell beteiligen müsste, wie Gunther Möller vom Umweltministerium feststellte. Andere Möglichkeiten des friedlichen Boykotts zeigte Pfarrer Engelbrecht auf. Wenn alle O2-Nutzer ihre Verträge kündigten, würde dem Unternehmen klar werden, dass es hier nicht erwünscht sei. Düber hinaus sollten alle angrenzenden Hausbesitzer Regressforderungen wegen des sinkenden Immobilienwerts stellen, und jeder Bürger solle bei sich regelmäßige Blutuntersuchungen vornehmen lassen, schlug er vor.

Pfarrer Mathias Engelbrecht ist Umweltbeauftragter vom Dekanat Alzey. Mit seinem Mikrowellenmessgerät wies er die elektromagnetische Belastung im Versammlungssaal in Lindenholzhausen nach. Foto: Bohnhorst-VollmerPfarrer Mathias Engelbrecht ist Umweltbeauftragter vom Dekanat Alzey. Mit seinem Mikrowellenmessgerät wies er die elektromagnetische Belastung im Versammlungssaal in Lindenholzhausen nach. Foto: Bohnhorst-Vollmer





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Vorwürfe gegen die Stadt erhoben
„Sendemast in Lindenholzhausen strahlt Gefahren für die Gesundheit aus“

NT vom 25.11.2009

(Hinweis: Verwendung der Artikel aus dem Weilburger/Nassauer Tageblatt mit freundlicher Genehmigung des Redaktionssekretariates vom Weilburger/Nassauer Tageblatt)

Von DIETER FLUCK

Limburg-Lindenholzhausen. Die Anwohner eines neu errichteten Mobilfunk-Sendemastes fürchten gesundheitliche Folgen durch die Abstrahlung. Sie versehen nicht, warum die Verantwortlichen im Rathaus nicht in Verhandlungen mit dem Netzbetreiber O2 ihre Interessen vertreten haben.
Auch werfen sie dem Magistrat vor, die Bürger seien über das Vorhaben im Unklaren gelassen worden. Zumindest Ihre Vertreter im Ortbeirat hätten informiert werden müssen. stattdessen werde das Schweigen im Rathaus mit dem Hinweis auf den Datenschutz begründet.
Alfred Rompel, Sprecher der Bürgerinitiative, sage am Mittwochabend vor über 100 Besuchern im Dorfgemeinschaftshaus: „Was hier gelaufen ist, können wir nicht hinnehmen. Wir sind ja nicht grundsätzlich gegen Handys und Mobilfunk, verstehen auch, dass Mobilfunkbetreiber ihre Netze verbessern wollen, aber wir wehren uns gegen einen Sendemast im Wohngebiet.“
Auch wenn die Anlage keiner Genehmigung bedurfte, beliebe festzuhalten, dass der Magistrat den im Juni 2002 von der Stadtverordnetenversammlung gefassten Beschluss, „im Rahmen seiner Möglichkeiten darauf hinzuwirken, dass keine neuen Mobilfunkanlagen in Wohngebieten, in der Nähe von Kindergärten und Schulen entstehen“; nicht umbesetzt habe.
„uns hat niemand danach einem anderen Standort gefragt“; zitierte der BI-Sprecher die Aussage des Vertreters von O2 aus einem gemeinsamen Gespräch im Rathaus,
In Staffel, wo vor einigen Jahren dasselbe Problem mit dem Betreiber Vodafone anstand hätten die Bürger vorher Beschied gewusst. Dort sehe der Mast jetzt nicht im Ort. Rompel berichtete: „O2 solle bis heute ein Antwort geben, ob auch bei uns ein anderer Standort möglich ist. Das ist bisher nicht geschehen, „
Weit über 200 Unterschriften seien in Lindenholzhausen gegen den Sendemast gesammelt worden und es würden ständig mehr. „Um ihre Argumente gegen den Standort des Sendeanlageauf dem Dach des Wohnhauses Frankfurter Straße 1a zu untermauern, hatte die Bürgerinitiative den evangelischen Pfarrer Mathias Engelbrecht, Umweltbeauftragter des Dekanates Alzey, eingeladen.
Der Gemeindepfarrer ist davon überzeugt: „Es geht allein um Kohle und nicht um Gesundheit.“ In einem abendfüllenden Vortag konfrontierte er die Zuhörer mit dem Wissen, das er in 20 Jahren zum Thema gesammelt hat. Er legte ungezählte Folien auf, zeigte Filmspots und belegte seine Ausführungen mit praktischen Beispielen. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen im In. und Ausland haben laut Engelbrecht die schädlichen Auswirkungen des Mobilfunks bewiesen. In der Umgebung von Sendeanlagen trete eine vermehrte Tumorbildung auf und es spreche für sich, dass Versicherungskonzerne Herstellern die Deckung möglicher Gesundheitsschäden verweigerten.

„Vielzahl von Untersuchungen hat schädliche Auswirkung bewiesen“
Im Gegensatz zum Handgebrauche („da kann jeder selbst entschieden, ob er es abschaltet“), strahle ein Sendemast rund um die Uhr und könne Menschen in der Umgebung den Nachtschlaf rauben. „Dann werden sie matt und antriebslos und haben keine Lust mehr, mitzureden“, meint der Seelsorger. Grenzwerte würden willkürlich festgelegt und es seine schon mehrere Professoren aus der Wissenschaft entfernt worden, weil sie gesundheitliche Gefahren festgestellt und vor ihnen gewarnt hätten.
Engelbrecht sieht nicht nur ein gesundheitliches, sondern auch ein politischen Problem: denn der Statt kassiere über UMTS-Rechte kräftig mit.

Veranstaltung BI Mobilfunkmast - Verwendung mit freundlicher Genehmigung des Redaktionssekretariates vom Weilburger/Nassauer Tageblatt)
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Mobilfunk ist Thema in Lindenholzhausen


NNP vom 21.11.2009

(Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.)

Limburg-Lindenholzhausen. Es gibt eine neue Bürgerinitiative in dem Limburger Stadtteil . Gegründet hat sie sich aufgrund der neuen Mobilfunkanlage auf dem ehemaligen Hotel Staube. Am Mittwoch, 25. November, findet um 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung im Gemeinschaftshaus statt. Dabei geht es um die Fragen: Macht Mobilfunk krank? Schützen die gesetzlichen Grenzwerte ausreichend unsere Gesundheit? Referent ist Pfarrer Mathias Engelbrecht, Umweltbeauftragter des Dekanates Alzey.
Die Initiatoren der Bürgerinitiative sind keineswegs grundsätzlich gegen mobile Telefone oder Senderanlagen, sie haben aber etwas gegen Anlagen direkt in einem Wohngebiet. Es hat auch schon auf Vermittlung aus dem Rathaus einen Gesprächstermin zwischen Vertretern der Bürgerinitiative und dem Betreiber der Sendeanlage gegeben. Nach Informationen der NNP bekam dieser den Auftrag, ergebnisoffen mögliche alternative Standorte in dem Stadtteil außerhalb von Wohngebieten zu prüfen. Gegenüber der NNP hatte der Betreiber Ende September verdeutlicht, dass die neue Anlage, für die keine separate Genehmigung notwendig ist, für die lokale Versorgung benötigt wird.

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HNANein zum Funkmast auf dem Hohen Berg
Gemeindevertreter wollen anderen Standort

HNA vom 11.11.2009

(Hinweis: Verwendung des Artikels mit freundlicher Genehmigung der Hessische/Niedersächsische Allgemeine.)

 

Jesberg. Nein, sagte das Jesberger Parlament zu den Plänen des Telefonanbieters O2, auf dem Hohen Berg in der Gemarkung Reptich einen Funkmast zu bauen. Grund: Der Mast würde zu nahe an den Häusern stehen.
Nach Darstellung von Bürgermeister Günter Schlemmer sei das Ziel des Telefonanbieters, mit dem 50 Meter hohen Funkmast das Gilsatal funktechnisch abzudecken. Er erinnerte daran, dass es vor drei Jahren einen Versuch gegeben habe, auf der Mastanlage am alten Wasserhochbehälter eine Antenne anzuschließen. Der Plan scheiterte, weil sich Gemeinde und O2 nicht über eine Entschädigungszahlung einigen konnten.
Nun liege ein Bauantrag für einen Mast im Bereich des Hohen Berges vor. Darauf habe die Gemeinde nur geringen Einfluss, erklärte Schlemmer. Zum einen handele es sich bei dem Funkmast um ein privilegiertes Bauvorhaben, zum anderen sei der Hessenforst Eigentümerin der Fläche.
Der Sprecher der CDU, Hans-Werner von und zu Löwenstein, wies darauf hin, dass es auf dem geplanten Standort alte Stollenanlagen gebe. Weil der Mast zu nahe an der Wohnbebauung stehe, sollte ein anderer Standort gesucht werden. Das Vorgehen des Unternehmens störte den Sprecher der SPD, Günter Noll. Auch er sprach sich für einen anderen Standort aus. Und Heinz Stumpf (CDU) sprach sich dafür aus, als politisches Signal den Standort abzulehnen und den Gemeindevorstand zu beauftragen, über einen neuen zu verhandeln.
Der Grünen-Abgeordnete Martin Burberg vertrat dagegen die Auffassung, man müsse nicht überall über Mobiltelefon erreichbar sein. Deshalb lehnte er den Standort grundsätzlich ab. (ras)

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"Ärger über Mobilfunkmast"
Bürger in Lindenholzhausen haben Angst vor Strahlung

NNP vom 02.10.2009

(Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.)

Limburg-Lindenholzhausen. Neue Mobilfunkanlagen sorgen immer wieder für Aufregung in der Nachbarschaft – auch in Lindenholzhausen. Der Anrufer ist ganz aufgeregt und berichtet davon, dass es auf dem ehemaligen Hotel Straube in Lindenholzhausen eine neue Mobilfunksendeanlage gibt. «Das kann doch nicht sein», sagt der Anrufer und verweist auf die nach seiner Einschätzung von der Anlage ausgehenden Gefahren. Die Menschen, die in direkter Nachbarschaft wohnen, wollen sich gegen die neue Anlage des Mobilfunkbetreibers O2 wehren. Bei einer Informationsveranstaltung soll auf die möglichen Gefahren, die von der Anlage ausgehen, hingewiesen werden.
In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung legte der Magistrat den sechsten Mobilfunkbericht für die Stadt vor. In dem Papier wird die Anlage in Lindenholzhausen noch als «in Planung» aufgeführt. Wenige Tage später steht sie auf dem Dach des ehemaligen Hotels. Natürlich hat der Mobilfunkbetreiber sämtliche Vorschriften und Auflagen eingehalten, das bekam Ortsvorsteher Franz-Josef Zeidler (CDU) von der Stadtverwaltung zur Auskunft. Die Arbeiten zum Aufstellen des Mastes waren noch nicht beendet, da gingen bei Zeidler schon die ersten Anfragen und Hinweise von Bürgern ein. Doch Zeidler wusste auch nichts von dem Termin. Allerdings sei eine genaue Terminierung durch das Mobilfunkunternehmen auch nicht notwendig, erfuhr Zeidler. Das Aufstellen der Anlage müsse nur angezeigt werden, eine Baugenehmigung sei nicht notwendig, da die Sendeanlage unter einer Höhe von zehn Metern bleibt.
Die entsprechende Genehmigung für den Sendebetrieb von der Bundesnetzagentur liegt natürlich vor. Nach dem Mobilfunkbericht ist in Dietkirchen noch eine weitere Sendeanlage geplant. Insgesamt gibt es nach der Aufstellung der Stadt insgesamt 31 Anlagen in Limburg und den Stadtteilen. Die meisten Anlagen gibt es in der Kernstadt mit 16, Spitzenreiter bei den Stadtteilen ist Offheim mit fünf Anlagen. Das erste Mobilfunk-Kataster wurde im Jahr 2002 erstellt. Zu diesem Zeitpunkt gab es in der Stadt insgesamt 21 Standorte, im Jahr 2004 waren es dann 28 Standorte.
Der neue Standort auf dem ehemaligen Hotel dient der lokalen Versorgung, sagte O2-Sprecher Harald Rudolph. Der Magistrat hat von der Stadtverordnetenversammlung den Auftrag, mit den Mobilfunkbetreibern zu verhandeln, dass die Sendeanlagen nicht in Wohngebieten, in der Nähe von Kindergärten und Schulen aufgestellt werden. jl  

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[Hier] kommen Sie zum Downloadbereich der Bürgerinitiative 'Funkmast'.    

 

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