Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
Von Theo Jeuck
Obwohl sie nicht in allen Wettbewerben vertreten waren, kehrten die Limburger Schützen mit 14 ersten, 16 zweiten und sieben dritten Plätzen aus Wiesbaden zurück. Stand man vor etlichen Jahren als Limburger noch wie das Kaninchen vor der Schlange vor den Größen aus Wiesbaden, so hat sich die Blickrichtung, bis auf die Großkalibergewehrdisziplinen auf 300 Meter, um fast 180 Grad gedreht.
Das Aushängeschild des Schützenkreises sind die Schützen aus Lindenholzhausen mit den Großkaliber-Kurzwaffen, die das Geschehen bei diesen Titelkämpfen erneut bestimmten. Nur eine kleine bittere Pille gab es zu schlucken: In der Schützenklasse schoss Thomas Kindler (Lindenholzhausen) mit dem Gebrauchsrevolver .357 Magnum in den vier Präzisionsserien (fünf Schüsse in je 150 Sekunden) 189 Ringe und führte. Bei den schnellen Serien (fünf Schüsse in je 20 Sekunden) blieb er mit 195 hinter dem wie entfesselt auftretenden Thomas Frank (Geisenheim) zurück, der sich mit 198 einen Vorsprung von zwei Ringen vor dem aus zehn Schüssen bestehenden Endkampf der sechs Erstplazierten verschaffte. Im Finale rückte Kindler dann mit 98 gegen 97 noch auf einen Ring heran, musste aber bei 582 mit der Silbermedaille zufrieden sein.
In der Altersklasse machten drei Lindenholzhäuser den Titel unter sich aus. Werner Hillebrand und der noch amtierende Deutsche Meister Wolfgang Schmidt lieferten sich einen spannenden Zweikampf auf hohem Niveau. Wolfgang Schmidt übernahm im Vorkampf mit 383 die Führung vor Werner Hillebrand mit 382. Dieser drehte im Endkampf den Spieß jedoch um und setzte sich mit 99 gegenüber 97 mit dem Gesamtergebnis von 481 Ringen knapp vor seinen Mannschaftskameraden mit 480. Jürgen Hilfrich blieb mit 477 (381, 96) knapp hinter den beiden. 5. Ralf Hilzenthaler (Lindenholzhausen) 465 (373, 92), 8. Michael Haar (Hadamar) 363, 16. Werner Gibitz (Eisenbach) 346, 20. Thomas Wild (Oberbrechen) 334. Bei diesen Resultaten fiel natürlich auch der Mannschaftstitel mit großem Vorsprung an das Trio aus Lindenholzhausen. 38 Ringe betrug der Abstand zum Zweiten, SV 1864 Biebrich. Die 1137 von Ralf Hilzenthaler (373), Wolfgang Schmidt (383) und Jürgen Hilfrich (381) lassen sogar noch eine Steigerung zu. 6. Eisenbach 926 (Werner Gibitz 346, Berthold Reichwein 320, Helmut Kaiser 266.
Kindlers überlegener Sieg
Mit dem Gebrauchsrevolver .44 Magnum ließ sich Thomas Kindler die Butter nicht vom Brot nehmen und beherrschte das Geschehen in der Schützenklasse. Überlegene 373 im Vorkampf und starke 98 im Finale verhalfen mit 30 Ringen Differenz und 471 zum klaren Erfolg. 3. Martin Meyer (Ellar) 400 (313, 87). In der Altersklasse gelang nicht ganz der totale Triumph. Wolfgang Schmidt legte im Vorkampf den Grundstein zum Sieg, den er mit 94 im Endkampf noch um einen Ring auf 474 ausbaute. Dahinter verteidigte Jürgen Hilfrich mit 469 (376, 93) den zweiten Rang. In die Lindenholzhäuser Phalanx schob sich allerdings mit Hans-Oskar Adam (Wehen, 467, 375, 92) ein Schütze aus dem Untertaunus. Ralf Hilzenthaler schrammte mit einem Ring Rückstand (466, 370, 96) am Podest vorbei. 7. Michael Haar (Hadamar) 347, 10. Thomas Wild (Oberbrechen) 344, 11. Thomas Sturm (Lindenholzhausen) 344, 13. Dieter Thomas (Lindenholzhausen) 331, 14. Harald Seifert (Ellar) 321. Die Mannschaftswertung war natürlich eine ebenso deutliche Angelegenheit für das Team aus dem NNP-Land. Jürgen Hilfrich (366), Ralf Hilzenthaler (370) und Wolfgang Schmidt (380) lagen mit 1126 deutlich vor der eigenen Zweiten mit Thomas Kindler (373), Thomas Sturm (344) und Dieter Thomas (331).
Nichts zu holen gab es für die Vertreter aus dem Kreis Limburg mit der Zentralfeuerpistole, Kaliber .32 bis .38. Dietmar Pötz (Dietkirchen,268) belegte als Bester Platz neun, Paolo Lucchesi (Elz, 252) und Thomas Wild (Oberbrechen, 250) ordneten sich als 18. und 19. ein.
Mit dem Perkussionsfreigewehr holte sich Rainer Falk (Limburg) mit 130 noch den 3. Platz.
Obwohl sie nicht in allen Wettbewerben vertreten waren, kehrten die Limburger Schützen mit 14 ersten, 16 zweiten und sieben dritten Plätzen aus Wiesbaden zurück. Stand man vor etlichen Jahren als Limburger noch wie das Kaninchen vor der Schlange vor den Größen aus Wiesbaden, so hat sich die Blickrichtung, bis auf die Großkalibergewehrdisziplinen auf 300 Meter, um fast 180 Grad gedreht.
Das Aushängeschild des Schützenkreises sind die Schützen aus Lindenholzhausen mit den Großkaliber-Kurzwaffen, die das Geschehen bei diesen Titelkämpfen erneut bestimmten. Nur eine kleine bittere Pille gab es zu schlucken: In der Schützenklasse schoss Thomas Kindler (Lindenholzhausen) mit dem Gebrauchsrevolver .357 Magnum in den vier Präzisionsserien (fünf Schüsse in je 150 Sekunden) 189 Ringe und führte. Bei den schnellen Serien (fünf Schüsse in je 20 Sekunden) blieb er mit 195 hinter dem wie entfesselt auftretenden Thomas Frank (Geisenheim) zurück, der sich mit 198 einen Vorsprung von zwei Ringen vor dem aus zehn Schüssen bestehenden Endkampf der sechs Erstplazierten verschaffte. Im Finale rückte Kindler dann mit 98 gegen 97 noch auf einen Ring heran, musste aber bei 582 mit der Silbermedaille zufrieden sein.
In der Altersklasse machten drei Lindenholzhäuser den Titel unter sich aus. Werner Hillebrand und der noch amtierende Deutsche Meister Wolfgang Schmidt lieferten sich einen spannenden Zweikampf auf hohem Niveau. Wolfgang Schmidt übernahm im Vorkampf mit 383 die Führung vor Werner Hillebrand mit 382. Dieser drehte im Endkampf den Spieß jedoch um und setzte sich mit 99 gegenüber 97 mit dem Gesamtergebnis von 481 Ringen knapp vor seinen Mannschaftskameraden mit 480. Jürgen Hilfrich blieb mit 477 (381, 96) knapp hinter den beiden. 5. Ralf Hilzenthaler (Lindenholzhausen) 465 (373, 92), 8. Michael Haar (Hadamar) 363, 16. Werner Gibitz (Eisenbach) 346, 20. Thomas Wild (Oberbrechen) 334. Bei diesen Resultaten fiel natürlich auch der Mannschaftstitel mit großem Vorsprung an das Trio aus Lindenholzhausen. 38 Ringe betrug der Abstand zum Zweiten, SV 1864 Biebrich. Die 1137 von Ralf Hilzenthaler (373), Wolfgang Schmidt (383) und Jürgen Hilfrich (381) lassen sogar noch eine Steigerung zu. 6. Eisenbach 926 (Werner Gibitz 346, Berthold Reichwein 320, Helmut Kaiser 266.
Kindlers überlegener Sieg
Mit dem Gebrauchsrevolver .44 Magnum ließ sich Thomas Kindler die Butter nicht vom Brot nehmen und beherrschte das Geschehen in der Schützenklasse. Überlegene 373 im Vorkampf und starke 98 im Finale verhalfen mit 30 Ringen Differenz und 471 zum klaren Erfolg. 3. Martin Meyer (Ellar) 400 (313, 87). In der Altersklasse gelang nicht ganz der totale Triumph. Wolfgang Schmidt legte im Vorkampf den Grundstein zum Sieg, den er mit 94 im Endkampf noch um einen Ring auf 474 ausbaute. Dahinter verteidigte Jürgen Hilfrich mit 469 (376, 93) den zweiten Rang. In die Lindenholzhäuser Phalanx schob sich allerdings mit Hans-Oskar Adam (Wehen, 467, 375, 92) ein Schütze aus dem Untertaunus. Ralf Hilzenthaler schrammte mit einem Ring Rückstand (466, 370, 96) am Podest vorbei. 7. Michael Haar (Hadamar) 347, 10. Thomas Wild (Oberbrechen) 344, 11. Thomas Sturm (Lindenholzhausen) 344, 13. Dieter Thomas (Lindenholzhausen) 331, 14. Harald Seifert (Ellar) 321. Die Mannschaftswertung war natürlich eine ebenso deutliche Angelegenheit für das Team aus dem NNP-Land. Jürgen Hilfrich (366), Ralf Hilzenthaler (370) und Wolfgang Schmidt (380) lagen mit 1126 deutlich vor der eigenen Zweiten mit Thomas Kindler (373), Thomas Sturm (344) und Dieter Thomas (331).
Nichts zu holen gab es für die Vertreter aus dem Kreis Limburg mit der Zentralfeuerpistole, Kaliber .32 bis .38. Dietmar Pötz (Dietkirchen,268) belegte als Bester Platz neun, Paolo Lucchesi (Elz, 252) und Thomas Wild (Oberbrechen, 250) ordneten sich als 18. und 19. ein.
Mit dem Perkussionsfreigewehr holte sich Rainer Falk (Limburg) mit 130 noch den 3. Platz.