Limburg-Lindenholzhausen. Die Kirmesburschen 2011 hatten für gestern Abend, Samstag, den 9. April 2011, zu einer Spring-Rock-Party im Dorfgemeinschaftshaus in Lindenholzhausen eingeladen ...Dank der guten Organisation des Kirmesjahrgangs 90/91 in Verbindung mit dem Pächter des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) Lindenholzhausen, Georg Töpfer, verlief die Frühlings-Rock-Party wie geplant und vor allem im Gegensatz zu früheren Kirmespartys ohne Zwischenfälle friedlich.
Kurz nach 17:00 Uhr kamen bereits die ersten Besucher. Um 18:00 Uhr spielten dann die Lindenholzhäuser Band „Amenorrhea“, bei der auch 2 Kirmesburschen mitspielten. Amenorrhea ist eine Hardcore-/Metalcoreband. Gegründet im Herbst 2008 wurden zunächst noch alte Kamellen von Iron Maiden oder Metallica gecovert. Später Lieder von Hoods, Terror und Anderen. Unter Amenorrhea versteht man das Ausbleiben der Regelblutung.Die einzelnen Rock-Bands traten für jeweils ca. 45 Minuten auf. Danach wurde umgebaut und die nächste Band spielte Songs aus ihrem Repertoire.
Als zweite Band trat gegen 18 Uhr "Kaocide" auf, die aus den 5 Musikern Benedikt Esser (Gitarre), Johannes Schmidt (Bass), Achim Schneckenbühl (Vocals), Benedikt Süßmann (Drums) und Max Hardt (Gitarre) besteht. Sie stehen für modernen Metalcore. Von 2009 - 2010 waren sie unter den Namen "Snow turns Red" unterwegs und hatten schon erste Gelegenheiten, Live-Ehrfahrung zu sammeln. Nach einem Besetzungswechsel 2010 konnte die Band Achim S. als Sänger willkommen heißen und änderte ihren Namen zu Kaocide. Harte Riffs werden mit eingängigen Parts verbunden, cleane Vocals wechseln sich mit tiefen Shouts ab, gewaltige Drums ergänzen sich mit abwechslungsreichen Bass-Spuren. Die Vielfalt dieses Programms Hand in Hand mit einer ordentlichen Portion Live-Energie sorgt für einen belebenden Eindruck.
Darauf folgte die Band „Where We Fall“, 5 Jungs aus Bonn, die sich schon länger der Musik verschrieben haben. Aus verschiedenen Bands und Projekten ergab sich im Jahr 2010 das finale Lineup der Bonner. Diese Leidenschaft versprühen Where We Fall besonders in Ihren Songs und Live Shows. Energiegeladener Metalcore gepaart mit catchigen, melodischen Riffs und Genre typischen Moshparts. Where We Fall wollen weder das Rad noch den Metal neu erfinden sondern begeistern sich einzig und allein an der Musik und diese auf der Bühne mit dem Publikum zu teilen.
Langsam voller wurde es dann bei „Their Decay“ aus Limburg. THEIR DECAY wurden im Herbst 2007 gegründet. Seitdem haben sie sich kontinuierlich weiterentwickeln können und präsentieren sich 2010 nun mit verändertem Line-Up. Ihren Stil beschreiben sie selbst als Metalcore. Dabei fügen sich eingehende Melodien und harte Gitarrenriffs in ein funktionierendes Ganzes ein. Der Wechsel zwischen Cleanem Gesang und aggressiven Breakdowns ist ebenso bedeutend für ihre Musik wie die harten Screams.Ohne ihren individuellen Klang zu verlieren, kann man die Wurzeln der Band dennoch klar erkennen und so kommen vor allem Metalcore-Liebhaber auf ihre Kosten.
BLOODSPOT, ebenfalls aus Limburg im Sommer 2006 von Björn Grontzki (Schlagzeug), Dominik Jahr (Gesang), Nico Jahn (Gitarre), Daniel "Howdie" Geberzahn (Gitarre) und Kevin Gräber (Bass) gegründet. Ohne Sinn und Verstand, dafür mit jeder Menge Enthusiasmus begannen die fünf Jungs einfach drauflos zu prügeln. Nach der Veröffentlichung von „The Demon EP“ Anfang 2010 ziehen BLOODSPOT durch die deutschen Clubs und stehen u.a. mit Cataract, Death Before Dishonor und Six Reasons To Kill gemeinsam auf der Bühne. Gegen Ende des Jahres ist die Band mit den Münchenern Hope Dies First und Syranic aus Aachen auf der gemeinsam organisierten „Bad Santa Tour“ unterwegs, die ihren Höhepunkt im prallgefüllten Backstage Club in München findet.
Der große Run setzte dann ein, als „3 Tage Tape“ gegen Mitternacht auf die Bühne trat. 3 Tage Tape ist eine Crossoverband, aus dem Raum Wiesbaden/Koblenz, genauer Limburg an der Lahn, die seit ihrer Bandgründung Ende 2008 insbesondere durch ihre Liveperformances in ganz Deutschland und ihre erfolgreiche Teilnahme am Emergenza Contest auf sich aufmerksam machte. Trotz des niedrigen Durchschnittsalters von 21 Jahren, sticht die Band durch ein eigenständiges Klangbild hervor. Dieses ist auch auf das eigene Studio, welches aufgrund der großen Experimentierfreude und Lust zur Selbstproduktion unabdingbar war, zurückzuführen. Insgesamt ist das Klangbild mit nur wenigen Genreverwandten Bands vergleichbar. Detailverliebt und dennoch in der Lage ihre Musik mit klaren Strukturen zu versehen, versetzen die Sieben (Vollzeit-)Musiker bunt gemischte Publikumskonstellationen in Bewegung.
Den Abschluss bildete wiederum eine Lindenholzhäuser Band "Abadisch" [abadɪʃ], was in der hessischen Mundart für abartig steht. Das sind sie auch, die 5 „Rockers aus dem Goldenen Grund. Gegen die Norm geben sie deutschen Rock in feinster Machart zum Besten. Musikalisch angesiedelt irgendwo zwischen HeavyMetal - Rock’n’Roll – Punk steht doch meistens der Spaß am Feiern im Vordergrund. Aber wie im echten Leben gibt es auch dunkle Seiten wobei es dann in manchen Songs nicht mehr so lustig zugeht. Gegründet wurde die Band bereits 1996, bis zur ersten Probe vergingen dann aber ein paar Jahre. Schließlich konnte zu diesem Zeitpunkt noch keines der Gründungsmitglieder ein Instrument spielen. Der eigentliche Startschuss fiel im Jahr 2000 als endlich einen Proberaum gefunden war. Nach einigen Umbesetzungen, Umzügen und Aus- und Einwechslungen von Bandmitgliedern hatte man dann 2002 endlich die endgültige Besetzung gefunden. Während der ganzen Jahre hatte sich aufgrund der Geselligkeit der Bandmitglieder schon eine kleine Fangemeinde gebildet. Seitdem spielen sich Dirk “Bonobo“ Donde, Thomas “Thommes“ Falk, Olli “Der Würger“ Grünewald, Daniel “De Schmud“ Schmidt und Steffen “Asi“ Wünsche durch Deutschland.Dank der konsequenten Einlasskontrolle mit Kasse und Security, welche die Eltern der Kirmesburschen stellten, verlief die Veranstaltung friedlich. Es zeigt sich, dass man nicht immer eine professionelle Security braucht. Ein vernünftiger Umgang mit den Besuchern unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben bei der Einlasskontrolle in Form von Vorzeigen der Ausweise und die Einordnung der Besucher bezüglich der Ausgabe von alkoholischen Getränken gibt die Richtung hierfür vor.
Die Kirmesburschen 2011 Lindenholzhausen bedanken sich bei allen Besuchern für den Besuch und die den friedlichen Verlauf. Ein weiterer Dank gilt den Kirmeseltern und vor allem dem Team des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) Lindenholzhausen und der Stadt Limburg für die Unterstützung.
[Hier] auf www.oberlahn.de finden Sie Bilder der Veranstaltung.
[Hier] auf www.geknipst.de finden Sie weitere Bilder der Veranstaltung.
Mehr zur Kirmes 2011 finden Sie demnächst im Webauftritt der Kirmesburschen: www.kirmes2011.de
