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Eisenbahnline Limburg-Frankfurt/Main | Eisenbahnline führt an Lindenholzhausen vorbei | Wunsch auf Errichtung eines Bahnhofes | Eröffnung des Bahnhaltepunktes in Lindenholzhausen | Das Bahnhofsgebäude | Abriss des BahnhofsgebäudesDer Haltepunkt heute | Heutige Verkehrsanbindung

Wie Lindenholzhausen doch noch zu einem Bahnhof gekommen ist

VON JOSEF J. G. JUNG (Auszug aus: Jahrbuch des Kreises Limburg-Weilburg 2017) - ergänzt durch Bernd Rompel

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Die Eisenbahnline Limburg-Frankfurt/Main

Die 1877 durchgängig fertiggestellte Eisenbahnline Limburg-Frankfurt/Main verläuft im Emsbachtal auch etwa 1,6 Kilometer durch die Gemarkung von Lindenholzhausen. Aber der damals rund 1200 Einwohner zählende Ort erhielt keinen Bahnhof oder Haltepunkt. Warum nicht? Vielleicht lag es an der Eisenbahngesellschaft? Oder gab die damalige, ungefähr einen Kilometer weite Entfernung der Ortsbebauung von der Bahnlinie den Ausschlag? Zeigte der in jener Zeit von bäuerlichen Entscheidungsträgem beherrschte Gemeinderat kein Interesse an einem solchen Anschluss? Wurden die hiesigen, auswärts beschäftigten Arbeitnehmer in dieser Angelegenheit überhaupt gefragt? Doch diese hatten ohnehin im Rahmen des damaligen Dreiklassenwahlrechts kaum Einfluss auf die Geschicke der Gemeindepolitik. Wie es auch war, die sich stellenden Fragen lassen sich heute nicht mehr konkret beantworten. Am 7. August 1872 erhielt die Hessische Ludwigsbahngesellschaft in Mainz in Verbindung mit der preußischen Eisenbahndirektion Frankfurt/Main von der preußischen Regierung die Konzession zum Bau einer Eisenbahnlinie von Limburg nach Frankfurt/Main über Camberg und Idstein. Dieser Abschnitt wurde als Teil der bereits seit 1844 also in der Frühzeit der Eisenbahngeschichte in Betracht gezogenen Transkontinentalbahn über den Westerwald und den Taunus angesehen. Eine solche Bahnlinie sollte nicht nur Köln mit Frankfurt/Main verbinden, sondern zugleich Nordwesteuropa mit Südosteuropa.

Seit 1850 wurde über eine mitten durch den Taunus führende Strecke zwischen Main und Lahn nachgedacht.Nach dem erforderlichen und gutbezahlten Grunderwerb im Rahmen des den Bahngesellschaften verliehenen Enteignungsrechts begannen aber erst aufgrund des preußischen Gesetzes vom 25. März 1872 die notwendigen Bauarbeiten der heutigen Main-Lahn-Bahn (auch Limburger Bahn oder Taunusstrecke genannt) im Emsbachtal. Die Konzession erhielt die Hessische Ludwigsbahn (HLB). Der Baubeginn erfolgte von Eschhofen aus und jedes fertige Teilstück diente zunächst hauptsächlich dem Materialtransport, um den Bau weiter voranzutreiben. 

Bereits am 1. Februar 1875 war das erste Teilstück zwischen Eschhofen und Niederselters fertiggestellt, an die seit 1862 vorhandene Lahntalbahn bei Eschhofen angeschlossen und dem Verkehr übergeben. Sodann erfolgte bis 1876 die Weiterführung bis Camberg. Die gesamte, zunächst eingleisige Strecke von Limburg nach Frankfurt/M., die erst 1908 zweigleisig wurde und nunmehr seit 1986 elektrifiziert ist, konnte schließlich am 15. Oktober 1877 für den Bahnverkehr übergeben werden. Die Zweigstrecke vom Bahnhof Niedernhausen nach Wiesbaden Hauptbahnhof, genannt „Ländchesbahn“, wurde am 1. Juli 1879 eröffnet. Mit der Verstaatlichung der Hessischen Ludwigsbahn, die überwiegend in die neue Eisenbahndirektion Mainz umgeformt wurde, kam die Strecke zum 1. April 1897 an die Eisenbahndirektion Frankfurt.

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Die Eisenbahnline führt an Lindenholzhausen vorbei

In der Gemarkung Lindenholzhausen überquerte der Weg vom Dorf zur Lindenmühle und weiter aufs „Hochfeld“ die Bahnlinie. Deshalb wurde hier ein beschrankter Bahnübergang angelegt. Ferner errichtete man dort für den Schrankenwärter und seine Familie ein Bahnhaus mit einem Stall und einem Brunnen. Auch erfolgte in der Kurve hinter dem „Scheid“ der Bau einer Bahnunterführung für Schafe. Aber die Anlage eines örtlichen Bahnhaltepunkts und eines Bahnhofs sahen die damaligen Pläne nicht vor.

Somit fuhren die Züge an Lindenholzhausen vorbei. Die hiesigen in Limburg beschäftigten Arbeitnehmer hatten weiterhin den jeweils einstündigen Hin- und Rückweg zu Fuß zurückzulegen. Das war bei der damaligen täglichen Arbeitszeit von zehn und mehr Stunden eine zusätzliche Belastung. Für weitere Fahrten wie beispielsweise ins Rhein-Main- oder ins Ruhrgebiet mussten die zwei bzw. drei Kilometer entfernt gelegenen Bahnhöfe in Eschhofen oder Niederbrechen aufgesucht werden.

1911 wurde mit dem zweigleisigen Ausbau der Strecke begonnen, welcher 1913 beendet war. Somit gab es auch in Lindenholzhausen zwei Richtungsgleise.

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Wunsch auf Errichtung eines Bahnhofes

Solche und andere Gründe empfanden die Lindenholzhäuser im Laufe der Zeit wohl als ein immer größer werdendes Manko. So kam es, dass schließlich die Gemeinde Lindenholzhausen unter Bürgermeister Johannes Rompel (1854 - 1933) am 17. März 1907 einen Antrag auf Errichtung eines hiesigen Bahnhofs 4. Klasse stellte.

Zu dem hierfür im Kostenvoranschlag angegebenen Betrag von 38.000 Mark wollte die Gemeinde einen Zuschuss von 13.000 Mark leisten. Die Königliche Eisenbahndirektion (KED) in Frankfurt/M. war nach umfangreichen Kostenermittlungen - in die beispielsweise die Jahreskosten für Personal einbezogen wurden - aber lediglich zur Genehmigung eines Haltepunktes bereit. Für einen Wärter waren 1000 Mark, für den Ablöser 800 Mark in Ansatz gebracht worden, mit der möglichen Einsparung von zwei Schrankenfrauen (je 350 Mark) hätten die Mehrkosten 1100 Mark betragen. Für eine solche kleine Lösung zeigte sich die Gemeinde neben der unentgeltlichen Geländeabgabe jedoch nur zu einer Zahlung von 5.000 Mark bereit. Dieser Vorschlag wurde allerdings seitens des zuständigen Ministeriums am 2. Februar 1909 abgelehnt.

Nachdem die Gemeinde vier Jahre später willens war, sich bei der Errichtung eines Haltepunkts mit 10.000 Mark (etwa 56 000 Euro nach heutiger Kaufkraft (2019)) zu beteiligen, konnte am 12. bzw. am 14. August 1914, also zwei Wochen nach dem Kriegseintritt des Deutschen Reiches in den Ersten Wettkriegs (1914 - 1918), ein entsprechender Vertrag unterzeichnet werden. Jedoch wurden in diesem Vertrag der Gemeinde trotz ihrer beachtlichen Kostenbeteiligung hinsichtlich der zu erstellenden Bahnanlagen keinerlei Mitspracherechte zugestanden. So behielt sich die Verwaltung ausdrücklich vor, den Haltepunkt jederzeit wieder aufzuheben oder zu verlegen sowie nach eigenem Ermessen zu entscheiden, welche Züge künftig dort halten. Sodann erfolgte aber ungeachtet des Krieges ganz vertragskonform die Errichtung der erforderlichen Anlagen.

Hierbei handelte es sich um ein kleines Bahnhofsgebäude, ein Toilettenhäuschen, Bahnsteige in beiden Fahrtrichtungen, Stellwerk für eine Blockstelle mit zwei Signalen, den beiden langen Bahnsteigen, erforderliche Absperrungen und eine Schrankenanlage für den Bahnübergang zu den neu angelegten Wegen zur Lindenmühle und aufs „Hochfeld“. Wegen der noch nicht vorhandenen örtlichen Wasserleitung wurde vor dem Bahnhofsgebäude ein mit einer Schwengelpumpe versehener Brunnen geschaffen. Inzwischen ließ die Gemeinde Lindenholzhausen während des Ersten Weltkriegs durch Kriegsgefangene die Trasse der heutigen Bahnhofstraße anlegen, deren Bebauung mit Häusern nach 1920 begann, aber erst in späteren Jahren zum Abschluss kam.

Nach den im Hessischen Hauptstaatsarchiv befindlichen Unterlagen der preußischen Eisenbahndirektion Frankfurt/Main war der Haltepunkt in Lindenholzhausen am 2. September 1918 voll betriebsbereit. Allerdings hielten hier aufgrund von kriegsbedingten Bestimmungen zur Einsparung von Kohle zunächst noch keine Züge.

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Eröffnung des Bahnhaltepunktes in Lindenholzhausen

Erst am 10. Juli 1919, einem Donnerstag, erfolgte die ersehnte Eröffnung des Bahnhaltepunktes in Lindenholzhausen, nachdem dort seit 44 Jahren die Züge vorbei gefahren waren. Bürgermeister Georg Rompel (1870 - 1955) mit der Gemeindevertretung sowie sämtliche Schulkinder mit ihren Lehrpersonen und große Teile der Bevölkerung kamen zum festlich geschmückten neuen Bahnhof, um an dem für Lindenholzhausen so bedeutsamen Tag Zeugen dieses Ereignisses zu sein.

Einweihung Haltepunkt LindenholzhausenEinweihung Haltepunkt LindenholzhausenBild: Feierliche Eröffnung des Bahnhofs und des Bahnhaltepunkts Lindenholzhausen am 10. Juli 1919 (Quelle: Fotoarchiv Lothar Stein)

Hierüber hielt der damalige Erste Lehrer Georg Schmidt (1868 - 1925) in der örtlichen Schulchronik folgendes fest:

"Am 10. Juli - Donnerstag - wurde der hiesige neuerbaute Bahnhof dem Verkehr übergeben. Um 2 Uhr (mittags) zogen die Schüler, Lehrpersonen, Gemeindevertretung etc. im Festzuge unter Vorantritt einer Musikkapelle dorthin, zu dem um 3 Uhr dort ankommenden Zuge. Das Fahrpersonal wurde mit Zigarren beschenkt, Kirchenchor („Cäcilia“) und „Harmonie“ sangen gemeinschaftlich den Chor „Das ist der Tag des Herrn“ (von Conradin Kreutzer) und der Unterzeichnete (Lehrer Schmidt) hielt eine Ansprache. Wegen der Ungunst der Witterung war ein längeres Verweilen hier nicht möglich, weshalb im Saalbau Jung (damals Kirchfelder Straße 9) nachmittags und abends Fortsetzung der Feier stattfand."

Über die Eröffnung des Bahnhofs enthielt der „Nassauer Bote" in seiner Ausgabe vom 11. Juli 1913 lediglich eine kurze Notiz:

"Lindenholzhausen, 10. Juli. Heute wurde die hiesige, schon seit Jahren fertiggestellte Eisenbahnhaltestelle dem öffentlichen Verkehr übergeben."

Mit der Eröffnung dieses Haltepunktes beendete die preußische Staatsbahn praktisch ihre konkreten Aktivitäten im Goldenen Grund. Somit hatte Lindenholzhausen es doch noch geschafft, einen Bahnhof zu bekommen, wenn auch nur in Form eines Haltepunktes. Fortan rollten die Züge nicht mehr vorbei, sondern hielten auch hier. Man hatte in logistischer Hinsicht den Anschluss gefunden. Das bedeutete einen großen Fortschritt für die Infrastruktur des Dorfes und war insbesondere für seine zahlreichen in Limburg oder in weiter gelegenen Industriezentren beschäftigten Arbeitnehmer von Vorteil. Aber auch sonstige Reisewillige waren zufriedengestellt.

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Das Bahnhofsgebäude

Das kleine Bahnhofsgebäude verfügte über einen Dienstraum für den jeweiligen im Schichtdienst beschäftigten Bahnbeamten, einen Schalterraum für den Erwerb von Fahrkarten und die Gepäck- und Expressgut-Annahme, einen geräumigen Wartesaal und eine Außenveranda.

Vom Bahnhof aus wurde auch die Schrankenanlage des neuen Bahnübergangs bedient. Der seitherige mit einem Schrankenwärter versehene Übergang beim Bahnhaus konnte nun geschlossen werden. Das Bahnhaus selbst steht heute noch und ist bewohnt.

Im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen erfolgte am Lindenholzhäuser Bahnhof zum 1. Januar 1976 die Einstellung der Gepäck- und Expressgut-Annahme. Nach Inbetriebnahme eines Fahrkartenautomaten wurde ab 1. September desselben Jahres der Fahrkartenverkauf am Schalter eingestellt. Schließlich sind seit 1. Juni 1977 hier keine Bahnbedienstete mehr beschäftigt, sodass auch die seitherige Blocksignalanlage außer Betrieb genommen werden konnte.

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Abriss des Bahnhofsgebäudes

Nachdem sich für das Bahnhofsgebäude keine anderweitige Verwendung gefunden hatte, wurde es im Jahre 1994 abgebrochen, und auf seinem Gelände errichtete man eine Park-and-ride-Anlage.

Zum Glück blieb in Lindenholzhausen der mit einem Fahrkartenautomaten und einem Fahrplan ausgestattete Haltepunkt der Bahnlinie Limburg-Frankfurt/M.-Wiesbaden erhalten. Am hiesigen Bahnübergang, der mit einer Blinkanlage und mit Halbschranken versehen ist, sind für Zugreisende nach wie vor noch die Bahnsteige in beide Richtungen mit jeweils einem Unterstand vorhanden.

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Der Haltepunkt heute (Stand 2019)

1971 wurde der Streckenabschnitt zwischen Höchst und Niedernhausen sowie 1986 zwischen Niedernhausen und Limburg, an welchem auch der Haltepunkt Lindenholzhausen liegt, elektrifiziert.

Der "Bahnhof Lindenholzhausen" ist heute ein Haltepunkt an Streckenkilometer 63,4 der von Frankfurt (Main) Hauptbahnhof nach Limburg (Lahn) führenden Main-Lahn-Bahn im Limburger Stadtteil Lindenholzhausen. Der Haltepunkt liegt im Tarifgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), gehört der Bahnhofskategorie 5 der Deutschen Bahn AG (DB) an und besitzt zwei Bahnsteiggleise.

Der Haltepunkt besitzt heute zwei Gleise mit je einem Seitenbahnsteig. Hier halten bis auf die Regional-Express-Züge der Linie RE 20 alle auf der Main-Lahn-Bahn verkehrende Züge.

  • Gleis 1 (Höhe: 34 cm; Länge: 301 m): SE 20/RB 21 nach Limburg (Lahn)
  • Gleis 2 (Höhe: 34 cm; Länge: 236 m): SE 20 nach Frankfurt (Main); RB 21 nach Niedernhausen/Wiesbaden

Die Bahnsteige werden von einem Bahnübergang getrennt, der auch als Ersatz für eine Brücke oder eine Unterführung dient. Dabei liegt Gleis 2 südlich vom Bahnübergang und Gleis 1 nördlich vom Bahnübergang.

Auch heute noch spielt die Frage, wer was finanziell zu tragen hat, eine große Rolle. Ende April 2013 waren die Deutsche Bahn (DB) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) an die Stadt herangetreten mit der Bitte, sich an der Finanzierung für die Erhöhung der Bahnsteige im Haltepunkt Lindenholzhausen zu beteiligen. Begründet wurde diese Bitte seitens der DB mit einer Rahmenvereinbarung zwischen DB, RMV und dem Land Hessen vom August 2011, in dem zur Beschleunigung des barrierefreien Ausbaus von Stationen und deren Modernisierung bis 2019 insgesamt 103 Projekte, darunter auch der Haltepunkt Lindenholzhausen genannt sind.

Die DB hatte im Jahr 2013 einen Gesamtbetrag von 1,4 Millionen Euro für Bau- und Planungskosten ermittelt, von dem sie jedoch nur 200.000 Euro übernehmen wollte. Den Restbetrag von 1,2 Millionen Euro sollte die Stadt Limburg übernehmen. Auch wenn sich das Land Hessen mit einem Zuschuss für die Baukosten von rund 750 000 Euro und der RMV an den Planungskosten mit 60 000 Euro beteiligt hätten, wären 390 000 Euro bei der Stadt verblieben. Der Magistrat war zudem der Auffassung, dass die DB spätestens bei einer in absehbarer Zeit fälligen Erneuerung der wassergebundenen Bahnsteige vom Gesetzgeber her verpflichtet sei, eine Erhöhung der Bahnsteige vorzunehmen.

Da sich der Zustand der Bahnsteige zusehends verschlechterte, forderte der Ortsbeirat den Magistrat der Stadt Limburg am 27. Februar 2018 auf, umgehend mit der DB Kontakt aufzunehmen, damit diese als Eigentümer ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommt und die Schäden auf den Bahnsteigen beseitigt.

Ende 2018 wurde daher vom zuständige Bahnhofsmanagement in Gießen an beiden Bahnsteigen der Zugang auf etwa 45 Meter Länge und zwei Meter Breite mit Betonpflaster und in Verlängerung mit entsprechendem Schotterwerk befestigt. Zudem wurde an Gleis 2 auf einer Länge von rund 100 Metern die Bahnsteigkante saniert.

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Übrige Verkehrsanbindung

 ICE-Anbindung mit Überleitstelle Lindenholzhausen der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main

Im Übrigen liegt der Limburger Stadtteil Lindenholzhausen lediglich etwa zwei Kilometer von dem am 1. August 2002 in Betrieb genommenen ICE-Bahnhof Limburg-Süd und somit der Strecke Köln-Frankfurt/Main entfernt.

Neben dem Haltepunkt Lindenholzhausen existiert auf der nahe gelegenen Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main eine ebenfalls unter der Betriebsstellenbezeichnung Lindenholzhausen geführte Überleitstelle. Der Gleiswechsel mit zwei Weichen liegt südlich des Bahnhofs Limburg Süd.

Sonstige Anbindungen

Von Lindenholzhausen ist über die Bundsstraße B8 auch der bereits seit 1939 vorhandene Anschluss der Bundesautobahn A3 schnell erreichbar.

Insofern ist der Ort, an dem einst die Eisenbahn 44 Jahre lang vorbeigefahren ist, heute infrastrukturell bestens angeschlossen.

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