Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
... Was Wasserblasen in einem Glaszylinder mit Fitness zu tun haben, erfuhren die Schüler der Klasse 4b der Lindenschule Lindenholzhausen bei ihrem Besuch im Fitness-Studio «Fitfun».
Patrick Frink, ein Mitarbeiter des «Fitfun», nahm uns freundlich in Empfang. Nach einer kurzen Begrüßung zeigte er uns Geräte, die den Menschen helfen fit zu bleiben: Laufbänder, Stepper, Fahrräder und so weiter. Sie trainieren Herz und Kreislauf.
Gerät, auf dem man Schlittschuh laufen kann
Total witzig fanden wir, dass es sogar ein Gerät gibt, auf dem man Schlittschuh laufen kann. Patrick erklärte uns alles ganz ausführlich. Im Erdgeschoss trainieren die Mitglieder des «Fitfun» ihre Ausdauer, im Obergeschoss ihre Muskeln. Als wir oben ankamen, konnten wir auch gleich sehen, wie ein Mitglied des «Fitfun» seine Muskeln mit Langhanteln trainierte. Er zeigte uns, wie oft er ein Gewicht von 50 kg stemmen kann. Laut zählten wir mit: «18,19, 20, 21, 22!» Einige unserer Jungs waren schwer beeindruckt.
Lust auf ein Zirkeltraining
Bei unserem Rundgang erfuhren wir auch, dass es im Fitfun viele Geräte gibt, die nach den Muskeln benannt sind, die sie trainieren. Es gibt Geräte für die Beine, die Arme, den Bauch, die Oberschenkel, den Rücken und für die Waden. Wichtig ist es, dass man nach einer Übung für einen bestimmten Muskel auch den Gegenmuskel trainiert, zum Beispiel nach dem Brustmuskeltraining auch ein Rückentraining macht.
Wisst ihr was ein Zirkeltraining ist? Ein Zirkeltraining ist, wenn einige Geräte im Kreis stehen und in der Mitte eine mit Wasser gefüllte Säule. Aber manchmal kommen auch Luftblasen hoch.
Die Blasen werden angeleuchtet von einer Lampe, die ihre Farbe ändert. Nach einer Minute hören sie auf. Dann wechseln die Leute ihren Platz. So lange die Säule nicht blubbert, ist Pause. Eine halbe Minute dauert die Pause, dann geht es weiter mit dem Zirkeltraining.
Und das immer weiter. Bis die Trainierenden da angekommen sind, wo sie angefangen haben. Alleine schon wegen der faszinierenden Wassersäule bekamen wir sofort Lust auf solch ein Zirkeltraining. Leider darf man diese Fitnessgeräte aber erst ab einem Alter von 16 Jahren nutzen.
Leider kann man sich auch verletzen
Nach unserem Rundgang gingen wir in die große Badmintonhalle. Sie hat fünf Felder. Wir spielten eine Weile. Badminton ist wie Federball über ein Netz. Kindern, die Badminton nicht richtig konnten, zeigte Patrick, wie es geht. Mit den Schlägern mussten wir uns abwechseln. Leider mussten wir auch feststellen, dass man sich verletzen kann, wenn man nicht genügend auf seine anderen Mitspieler achtet. Aber Kühlpads und tröstende Worte waren schnell zur Stelle, so dass die Spielfreude nicht lange getrübt war.
Nach einer kleinen Pause im Eingangsbereich, wo wir leckere Fitnessgetränke probieren durften, gingen wir frisch gestärkt zum Kursraum des «Fitfun». Ulrike Larke, die Chefin des Studios, machte mit Frauen und Männern Gymnastik und Aerobic.
Step-Aerobic für Ausdauer und Kraft
Und danach waren wir dran. Wir holten uns die Stepper und Ulrike zeigte uns, was man alles bei der Step-Aerobic macht.
Step-Aerobic-Training ist sehr anstrengend. Danach hat man einen Muskelkater.
In Step-Aerobic braucht man viel Ausdauer. Wir mussten einige Übungen machen: Liegestütz, marschieren, auf der Stelle ganz schnell rennen, mit einem Bein um das Brett laufen und noch einiges mehr. Man macht auch sehr viel mit den Armen und braucht Kraft und Koordination.
Autoren: Annika Herold, Elias Fachinger, Alexander Kirschner, Özgür Yildirim, Hendrik Brahm, Aenis Mouhli, Lukas Knappe, Florian Preßler, Mustafa Can, Sören Stracke, Merve Günes, Lars Dernbach, Ilka Ewert, Tobias Laßmann, Felicia Schmitt, Tim Veil, Melvin Mielewczyk
Die "Blubbersäule" im Geräteraum des Fitnessstudiose "Fitfun" in Limburg.
